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Art Can Not Be Prompted

Generative KI wird als Effizienzwunder verkauft; als Fortschritt, als Demokratisierung, als Werkzeug, das allen nützt. 
Was dabei verschwiegen wird: Die Technologie, die angeblich alle befreit, enteignet die einen, um die anderen zu bereichern. Und die Kosten dafür trägt die Gesellschaft.
In  'Art Can  Not Be Prompted' werden die gängigsten Pro-GenAI-Narrative aus der Perspektive eines professionellen Filmschaffenden zerlegt: Argument für Argument, Trugschluss für Trugschluss auf ethischer, psychologischer, ökologischer und ökonomischer Ebene.
„KI ist jetzt da und lässt sich nicht mehr aufhalten" ist kein Argument, sondern eine Kapitulationserklärung.
Die entscheidende Frage war nie, ob diese Technologie existiert. Die Frage ist, welchen Platz wir ihr in unserer Kultur, unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft einräumen und wer diese Entscheidung trifft.
Das Wirkungsvollste, was jeder tun kann, kostet weder Geld noch Vertragsverhandlungen: den hier verhandelten Narrativen aktiv zu widersprechen — im Gespräch mit Auftraggebern, in Branchendiskussionen, in sozialen Medien.
Denn die Argumente der KI-Enthusiasten werden nicht wahr, weil sie laut vorgetragen und unergibig wiederholt werden. Was jedoch passiert, wenn fachkundige Stimmen schweigen, ist, dass die lauten Behauptungen das Vakuum füllen und irgendwann als Konsens wahrgenommen werden Nicht, weil sie sich durchgesetzt haben, sondern weil niemand widersprochen hat.
Es geht nicht um Technologiefeindlichkeit oder um ein Verbot aus Angst. Es geht um Regulierung aus Vernunft. Nicht irgendwann — sondern gestern.
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